| Pflanzenheilkunde | ||||
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Die Pflanzenheilkunde ist wahrscheinlich eine der ältesten Therapieformen der Menschheit.
In allen Völkern spielen Pflanzen eine wichtige Rolle, sei es nun als eines der ersten Nahrungsmittel, zum Färben von Kleidung oder auch als Heilmittel.
Der Erfahrungsschatz, der uns hier zugute kommt und aus dem wir schöpfen können, ist dementsprechend groß.
Und auch in der heutigen Zeit hat jeder Mensch eine Beziehung zu Pflanzen und sei es nur die Erinnerung aus Kindertagen, als man braune Flecken an den Händen vom Löwenzahn bekam, Sauerampfer probierte oder aber auch die juckenden Beine nachdem man durch Brennesseln gerannt war. Doch nur wenige wissen , daß die Gewürze und Kräutertees aus unseren Küchen, ebenso wie die vermeintlichen „Un“-kräuter am Wegesrand Heilpflanzen mit spezifischen Wirkungen sind. Daß z. B. gerade oben genannter Löwenzahn harntreibende Wirkung hat und die Verdauungstätigkeit anregt, indem er die Sekretion der Vergauungssäfte fördert. Heilpflanzen wirken besonders auf stofflicher Ebene und können regulierend in den menschlichen Stoffwechsel eingreifen. Sie geben Strukturen, bauen Gewebe auf und dienen als Mineralstofflieferanten. Auch Entgiftungs- und Ausleitungsprozesse können durch Heilpflanzen eingeleitet und unterstützt werden. Eine psychisch und hormonell ausgleichende Wirkung liegt ihnen ebenso zugrunde. Die Wirkung der Heilpflanzen baut sich langsam auf. Es kann etwa 1 bis 2 Wochen dauern bis eine Veränderung spürbar ist. Einige der heute gebräuchlichsten und stärksten Medikamente sind aus pflanzlichen Wirkstoffen hergestellt. Die Pflanzenheilkunde stellt durch ihre Wirkungsweise eine ideale Kombinationsmöglichkeit zu anderen Therapieformen dar und ist durch ihre gute Verträglichkeit im Vergleich zu chemischen Medikamenten eine ideale Behandlungsmöglichkeit. |
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